Genuss: Harte Arbeit, oder was?
Erscheint in SPUNK #59
Genießen kann jede_r Einzelne von uns vieles, ob nun Kunst, Nahrungsmittel, oder legale und illegalisierte Drogen. Was wir als Genuss empfinden ist zu einem nicht unwesentlichen Teil von dem eigenen individuellen Wertesystem abhängig, welches, je nach Sozialisation, mehr oder weniger stark von den existierenden gesellschaftlichen Normen beeinflusst ist. Aus diesem Grund haben über alle Zeiten Menschen verschiedene Antworten auf die Beziehung zwischen Genuss auf der einen und Normen und Werten auf der anderen Seite.
So spielt im Calvinismus, einer reformierte Bewegung des Christentums, Genuss keine und Enthaltsamkeit eine große Rolle. Denn für Calvinist_innen stehen harte Arbeit, Fleiß und Sparsamkeit im Mittelpunkt. Von Luxus halten die Gläubigen nicht viel, allerdings kann wirtschaftlicher Erfolg ein Zeichen Gottes sein, dass sich die Person auf dem richtigen Weg befindet.
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Verschlugene Wege
Erstveröffentlichung, evt. erschienen Unkraut 01/09
90 Jahre Bauhaus-Architektur haben Spuren hinterlassen. Die Ideen sind heute noch relevant – Eine Exkursion.
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Den Bagger stoppen!
Erschienen in Unkraut 1 / 2008
Nur 50 Meter entfernt vom Ortsausgangsschild von Neupetershain beginnt die Wüste. Das Dorf befindet sich am Rande der genehmigten Abbaggerungsgrenzen des Tagebaus Welzow-Süd. Nur für “Vattenfall und Auftragsnehmer” ist der Zugang in die aufgeschütteten Berge nach Aussage eines Schildes erlaubt. (weiterlesen…)
Altes Gift
Erschienen in Unkraut 2 / 2008
Am 02. Oktober 2008 veröffentlichte die us-amerikanische Anti Defamation League (ADL) eine Pressemitteilung, in der sie den Anstieg von antisemitischen Kommentaren in Internetforen seit dem Kollaps großer Investmentbanken und der Diskussion über ein Rettungspaket der US-Regierung für angeschlagene Banken beklagt. (weiterlesen…)
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